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Dies zu erhalten bin ich, Sohn Werner, nach Vaters Tod 2013 mit Spielleiter Peter Pütz in die Saison 2014 gegangen. Selbst nie auf der Bühne,
war ich aber seit 32 Jahren hinter der Bühne in verschiedensten Positionen für das Buretheater tätig.
Vater hatte eine Liste hinterlassen mit seinen Stücken, deren Aufführungsmöglichkeiten und dem Satz “Unser Repertoire an Stücken ist für viele Jahre ausreichend.”
Tatsächlich wurden 2014 mit dem Kermes Clou ein von ihm umgeschriebenes und 2015 mit Dä Fiese Möpp und 2016 mit Dä Kawenzmann zwei vom ihm
geschriebene Stücke von Peter Pütz auf die Bühne gebracht. Mit dem “meine Stücke sind ausreichend für viele Jahre” war es damit dann aber bereits vorbei. Drei Stücke fremder Autoren, umgeschrieben von Peter Pütz, ein noch des rheinischen Dialekts Mächtiger, kamen bis 2019 auf die Bühne des Lotumer Buretheater.
Nach Peter Pütz Abschied übernahm Robert Paas den Posten des Spielleiters und startete 2022, nach der Corona Pause, mit dem Stück Pension
Schöller, das er 2019 in einer Aufführung der Komödie in Düsseldorf gesehen hatte. Pension Schöller, von Peter Pütz umgeschrieben, ist aber im Grunde ein Berliner Boulevard Stück, etwas was es unter
Karl Schmalbach ob des fehlenden Rheinischen niemals gegeben hätte!
Bereits 2022 kannten weniger als die Hälfte der Darsteller Karl Schmalbach von einer gemeinsamen Bühnenarbeit beim Lotumer Buretheater und mit
den bis heute insgesamt 7 Stücken fremder Autoren wurde der Fußabdruck vom Buretheater Gründer Karl Schmalbach immer geringer.
Die neuen von Peter Pütz umgeschriebenen Stücke waren allesamt erfolgreich, aber es ist heute nicht mehr der Humor meines Vaters, sondern der
eines anderen. Was für das Buretheater, solange erfolgreich, auch überhaupt nicht schlimm ist.
Solange Vaters Regel galt, war meine Aufgabe erfüllt: “Bei uns wird die Gürtellinie nicht unterschritten. Was bei anderen, vor allem im
Karneval, selbstverständlich ist, kommt bei uns nicht vor. Platt ist als Mistkarre sehr gut geeignet. Aber was auf Hochdeutsch schon ordinär genug ist, ist auf Platt erst recht schlimm.”
Nach 12 Jahren Verwalter des Erbes meines Vaters sehe ich meine Aufgabe nunmehr als erledigt an.
Dass auch das, was ich in jetzt 44 Jahren für das Lotumer Buretheater geleistet habe, nicht mehr viele wissen oder schätzen, habe ich auf der
letzten Jahreshauptversammlung erfahren. Anders kann ich mir die Respektlosigkeit oder “Missverständnisse” vor, während und danach nicht erklären.
Diese
“Ereignisse” haben zu meinem beschleunigten Abschied und in Absprache mit meinen Geschwistern zur Trennung des Namens des Vereinsgründers vom Lotumer Buretheater geführt.
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